Smarte Elektrogeräte in der Küche
Backöfen, Kochfelder, Geschirrspüler und Kühlschränke lassen sich heute mit dem Smartphone verbinden. Unsere Planer hören die Frage nach dem Nutzen bei fast jedem Termin, und die Antwort hängt von Ihren Kochgewohnheiten ab. Unser Blogbeitrag „Smarte Elektrogeräte in der Küche“ zeigt, welche Funktionen Ihnen beim Kochen Arbeit abnehmen, wo die Vernetzung endet und welche Vorbereitungen der Grundriss dafür braucht. Avantgarde Line führt mit Miele, Siemens, Neff, V-ZUG und Smeg fünf Marken, deren Geräte sich zu einer smarten Küche verbinden lassen.
Apps der Hersteller im Überblick
Jeder Hersteller bringt seine eigene Plattform mit. Siemens und Neff setzen auf Home Connect, eine App, die Backofen, Kochfeld, Haube, Geschirrspüler und Kühlschrank beider Marken auf einem Bildschirm zusammenführt. Miele bündelt seine Geräte in der Miele App, V-ZUG in der V-ZUG App, und Smeg vernetzt ausgewählte Backöfen über SmegConnect. Ein Haushalt mit Geräten aus zwei Welten braucht deshalb zwei Apps, oder er bindet beide über einen Sprachassistenten zusammen. Unsere Planer klären diese Frage vor der Geräteauswahl, damit Ihre smarte Küche später aus einer Hand bedienbar bleibt.
Backofen mit Kamera und Rezeptübertragung
Der Backofen zeigt den Nutzen der Vernetzung am deutlichsten. Sie schalten ihn auf dem Heimweg ein, prüfen die Kerntemperatur des Sonntagsbratens auf dem Smartphone und erhalten eine Nachricht, sobald das Fleisch die Zieltemperatur erreicht hat. Miele baut in seine Backöfen eine Kamera ein, die den Garraum aufs Smartphone überträgt, sodass die Ofentür geschlossen bleibt. Die Miele App und Home Connect schicken außerdem Heizart, Temperatur und Dauer eines Rezepts direkt an das Gerät. Der Bräunungssensor bei Siemens erkennt den Bräunungsgrad der Pizza und schaltet zum passenden Zeitpunkt ab.
Kochfeld und Haube im Verbund
Kochfeld und Dunstabzug bilden das erste Paar, das ohne Smartphone auskommt. Miele nennt die Verbindung Con@ctivity: Das Kochfeld meldet der Haube die Kochstufe, und die Haube regelt ihre Lüfterstufe passend dazu, läuft nach dem Kochen nach und schaltet sich dann von selbst aus. V-ZUG löst die Aufgabe mit OptiLink per Bluetooth zwischen Kochfeld und Haube, Siemens und Neff über Home Connect. Das Licht der Haube geht mit dem Kochfeld an, und der Nachlauf entfernt die letzten Kochdünste. Sie kümmern sich nur um das Kochen, die Technik im Hintergrund stellt sich selbst ein.
Geschirrspüler und Kühlschrank per App
Der Geschirrspüler startet per App zu der Stunde, in der Ihre Photovoltaikanlage den meisten Strom liefert oder der Tarif am niedrigsten liegt. Miele dosiert das Reinigungsmittel mit AutoDos aus einer Kartusche im Gerät und bestellt Nachschub in der App, bevor der Vorrat zur Neige geht. Siemens und Neff zeigen in Home Connect die Restlaufzeit an und melden, wenn Salz oder Klarspüler fehlen. V-ZUG zeigt in seiner App den Programmfortschritt des Geschirrspülers an. Der Kühlschrank meldet eine offen stehende Tür auf das Smartphone, und die Innenkamera zeigt beim Einkaufen, welche Vorräte noch im Fach liegen.
Energie sparen und Grenzen kennen
Smarte Elektrogeräte weisen ihren Stromverbrauch einzeln aus, bis hinunter zum einzelnen Programm. Die Kindersicherung eines Kochfelds lässt sich aus der Ferne sperren, und der Backofen schickt eine Warnung, falls er nach der Mahlzeit weiterläuft. Die Grenzen liegen dort, wo Hände gebraucht werden: Das Blech schiebt weiterhin jemand in den Ofen, und die Spülmaschine räumt sich nicht selbst ein. Wir empfehlen Geräte mit vollständiger Bedienung am Gerät selbst, weil die Küche dann auch ohne WLAN funktioniert. Prüfen Sie außerdem, wie lange der Anbieter Updates für seine App liefert und welche Informationen das Gerät nach draußen sendet.
Vernetzung von Anfang an planen
Eine smarte Küche beginnt beim Grundriss. Steckdosen für Backofen und Kühlschrank im Hochschrank, ein Anschluss für die Haube und eine Ladestelle für Tablet oder Smartphone in der Nische sind vor dem Einbau eine Kleinigkeit und danach nur mit Aufwand nachzurüsten. Das WLAN sollte bis in die Küche reichen. Ihre Kochgewohnheiten entscheiden über die Auswahl: Ein Backofen mit Rezeptübertragung lohnt sich beim Kochen nach Anleitung, ein Kühlschrank mit Kamera bei großen Vorräten. Zwei oder drei vernetzte Geräte reichen für den Anfang, der Rest folgt nach einigen Monaten Erfahrung.
Fazit: Smarte Elektrogeräte in der Küche
Smarte Elektrogeräte in der Küche lohnen sich dort, wo sie Wege sparen, den Verbrauch sichtbar machen und Sie im Zweifel warnen. Ein Backofen mit Kamera, ein Kochfeld, das die Haube steuert, und ein Geschirrspüler, der zur günstigen Stunde startet, bringen diesen Nutzen ohne Umweg über das Handbuch. Avantgarde Line stimmt den Elektriker aus dem eigenen Handwerker-Netzwerk mit ein, sodass Steckdosen, Anschlüsse und WLAN rechtzeitig dort ankommen, wo die Geräte später stehen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin bei Avantgarde Line und bringen Sie Ihre Wunschliste an Funktionen mit.

